Stromfresser im Haushalt – Durch Solarenergie das Problem lösen?
Der Klimawandel ist längst im Gange und wird die Welt gravierend verändern. Wenn das Schlimmste verhindert werden soll, müssen alle Verbraucher Ernst machen mit dem Energiesparen und dazu beitragen, dass der Verbrauch an Strom, Gas und Erdöl so gering wie möglich gehalten wird. Wer ein Eigenheim besitzt, kann darüber hinaus Solaranlagen kaufen, um seine ganz persönliche Energiebilanz zu verbessern.
Stromfresser im Haushalt identifizieren und austauschen
Ein erster Schritt hin zu mehr Energieeffizienz im Privathaushalt stellt immer das Aufspüren von Stromfressern dar. Zu diesen zählen alle Geräte, die nicht wirklich ausgeschaltet werden, sondern im Stand-By Betrieb weiterlaufen, wie zum Beispiel Fernseher oder Computer. Hier kann leicht Abhilfe geschaffen werden, indem man diese Geräte an eine Mehrfachsteckdose mit Schalter anschließt, den man nach Gebrauch auf Aus stellt. Auch alte elektrische Geräte sind wahre Stromfresser: Waschmaschinen und Geschirrspüler aus Zeiten, in denen das Wort Energiesparklasse noch nicht einmal erfunden war, verbrauchen ein Vielfaches der modernen heutigen Geräte. Wer sie ausrangiert und gegen neue Modelle austauscht, kann sicher sein, dass sich diese Investition in wenigen Jahren durch den geringeren Stromverbrauch amortisieren wird. Allerdings müssen die Energiespargänge von Geschirrspülern und Waschmaschinen auch genutzt werden, sonst verschenkt man wertvolles Einsparpotential. Auch der Kühlschrank zählt in vielen Haushalten zu den großen Stromfressern. Ein moderner Kühlschrank, der zu der höchsten Energiesparklasse gehört, kann zu einer deutlich niedrigeren Stromrechnung führen. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man einen Kühlschrank kauft, dessen Volumen zu der Größe des Haushaltes passt – jeder Liter an Fassungsvermögen, der nicht benötigt wird, kostet unnötig Strom! Eine Selbstverständlichkeit sollte es darüber hinaus sein, den Kühlschrank nicht an einem warmen Ort, wie zum Beispiel neben dem Herd, aufzustellen.
Wer noch mehr für die Umwelt und seinen Geldbeutel tun möchte, kann zusätzlich Solaranlagen kaufen und installieren. Der selbst erzeugte, saubere Strom wird ins allgemeine Netz eingespeist und trägt dazu bei, dass weniger Energie aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden muss. Doch niemals sollte eine Solaranlage als Ausrede dienen, den Haushalt durch die Eliminierung von Stromfressern nicht so energiesparend wie möglich zu gestalten.

21. Dezember 2011 






