Kolonialmöbel für eine schöne Wohnung

Die Bezeichnung Kolonialstil stammt aus der Architektur und charakterisiert eine historische Bauweise der Europäer in den damaligen Kolonien Amerikas und der Karibik. Heute sind damit Möbel und Einrichtungsgegenstände gemeint, die aufgrund der äußeren Merkmale auf eine Herkunft außerhalb Europas hinweisen. Durch die Einflüsse der verschiedensten Kulturen verbindet sich traditionelles Design mit exotischem Flair.

Kolonialmöbel werden aus Edelhölzern, wie Teak, Mahagoni, Palisander oder Akazie gefertigt. Typisch sind die dunklen Farbtöne, welche die Hölzer durch eine Beizung oder Lackierung erhalten. Damit werden der edle Charakter und die individuelle Maserung dieser Materialien besonders hervorgehoben. Sitzmöbel besitzen dicke, geschwungene Lehnen und eine üppige Polsterung. Damit die Räume nicht zu dunkel wirken und die Einrichtung zu schwer erscheint, wird eine Dekoration in kontrastreichen Farben gewählt. Helle Leinen- oder Seidenstoffe, Matten und Teppiche aus Sisal, Bambus oder Kokosfasern ergänzen die exotische Atmosphäre. Tropische Gewächse, Orchideen und Palmenpflanzen bringen naturnahe Elemente in den Raum. Mit dekorativen Accessoires, wie alten Koffern aus Leder oder Metall, Stoffen in Tierfell-Optik, großen historischen Landkarten und kleinen Souvenirs aus aller Welt wird das besondere Ambiente einer solchen Einrichtung perfekt.
Kolonialmöbel sind meist schwer und massig, weshalb sie sehr gut für größere Räume geeignet sind. In kleineren Zimmern ist es jedoch möglich, mit einem einzelnen dekorativen Möbelstück ein besonderes Highlight zu setzen.

Dieser Einrichtungsstil, der an herrschaftliche Häuser Afrikas oder Indiens erinnert, besitzt eine unverwechselbare Charakteristik. Auch in Wohnungen mit moderner Ausstattung liegen Kolonialmöbel voll im Trend. Sie schaffen ein behagliches, geschmackvolles Ambiente und bringen einen Hauch von exotischem Flair in die Wohnung.