Individuelle Fußbodenbeläge: der Steinteppich

Wer nach individuellen Fußbodenbelägen für sein Eigenheim Ausschau hält, sollte über das Verlegen eines Steinteppichs nachdenken. Dieser Untergrund ist vielseitig einsetzbar – sowohl im Innenbereich als auch im Freien. Gerade für Allergiker ist ein Steinteppich ein idealer Bodenbelag, da er das Aufwirbeln von Staub mindert. Außerdem geht die Reinigung schnell und einfach vonstatten. Mit dem Staubsauger bzw. einem feuchten Tuch wird man allen Verschmutzungen Herr.

Sehr gern wird der Steinteppich zu repräsentativen Zwecken im Empfangsbereich eines Hauses genutzt. Dafür eignet er sich besonders gut, da er strapazierfähig und abriebfest ist. Außerdem besitzt er Wasser abweisende Eigenschaften. Die offenporige Struktur des Steinteppichs reduziert nicht nur Geräusche, sie trägt auch dazu bei, dass sogar bei nassem Untergrund eine geringe Rutschgefahr besteht. Deshalb findet man ihn auch zunehmend in deutschen Badezimmern.

Einen Steinteppich kann man selbst verlegen

Der Steinteppich besteht aus kleinen, abgerundeten Kieselsteinen, die mithilfe von Epoxidharz zusammengehalten werden. Durch die Auswahl verschiedener Steinarten in unterschiedlichen Farben und Größen lassen sich individuelle Muster gestalten. Zum Einsatz kommen beispielsweise Quarzsteine oder Kiesel aus Marmor.

Einen Steinteppich zu verlegen, gestaltet sich gar nicht so schwierig, wenn man ein paar grundlegende Punkte beachtet. Der Untergrund muss in jedem Fall sauber, trocken und staubfrei sein. Nur so kann das Harz später haften. Verlegt wird der Steinteppich in flüssiger Form. Dafür wird im ersten Schritt das Epoxidharz mit einem Härter vermischt. Dann gibt man die Kieselsteine dazu und vermischt die Masse. Diese wird mit einem Brett und einer Glättkelle gleichmäßig auf dem Untergrund verteilt und verdichtet und benötigt rund 24 Stunden zum Aushärten. In dieser Zeit darf der Untergrund nicht betreten werden.

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