Frischer Wind in die eigenen vier Wände

Wenn man jahrelang in einer Wohnung wohnt, so kann schon recht häufig der Gedanke nach einem kleinen so genannten Tapetenwechsel kommen und das sogar im wörtlichen Sinne. Doch bevor man sich für ein Muster entscheidet, sollte man noch einmal ganz genau überlegen, ob die zukünftige Tapete auch wirklich für die nächsten paar Jahre an den Wänden hängen soll. Hat man sich einmal entschieden, so ist die Sache sehr einfach. Man kann sich sogar Fototapeten im Internet bestellen und dabei seine Wunschmotive verwenden.

Fotos sind Heikel

Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber auch, dass man über die Wirkung von Tapeten Bescheid weiß. Es hat schon einen guten Grund, warum helle Farben ohne großartigen Mustern zum Standard gehören. Gerade bei Fototapeten kann dies zu einem Problem werden. Was am Anfang noch ein cooles Feature ist, wird vielleicht schon in ein paar Wochen zu einer störenden Sache. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass man Fototapeten und Co. über den Haufen werfen sollte, im Gegenteil. Persönlich bin ich ein Freund von Fototapeten, verwende diese aber nur auf kleinen Bereichen der Wände. Auch das Motiv spielt eine sehr wichtige Rolle.
Auf der anderen Seite muss es aber auch nicht gleich ein Foto sein. Zeichnungen, Malereien, Line Arts und andere Dinge kann man ebenso wählen, wie Fotos. Der Unterschied hier ist lediglich jener, dass man einen ein wenig passiveren Wandeindruck erhält und das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt eine schlechte Sache, im Gegenteil.
Es ist nicht wirklich schwer frischen Wind in die eigenen vier Wände zu bekommen. Mit neuen Tapeten, die vielleicht auch noch über Motive verfügen, lässt sich hier schon einiges erreichen. Dennoch darf man nicht zu motiviert an die Sache herangehen. Wer sein 30 Quadratmeter großes Wohnzimmer mit Familienfotos im XXL Format tapeziert, der wird daran in den meisten Fällen nur bedingt dauerhaft Freude haben können.